Fachwerkbau
1.Bauteile
Ein Fachwerkhaus ist aus Holzteilen gebaut, die im Skelettbaustil
ineinander verankert sind.
Zusätzlich sind in der Konstruktion schräg verlaufende Hölzer enthalten,
die dem Fachwerkhaus das typische Aussehen verleihen.
2.Material
Bei einem Fachwerkhaus wird traditionell die Holzart Eiche oder Tanne
verwendet. Die Zwischenräume, die bei dieser Konstruktion entstehen,
werden dann meist mit Geflechten oder Steinen ausgefüllt. Dies gibt dem
ganzen eine sehr stabile Form.
3.Schmuckformen
Bei dem Fachwerkhaus haben sich historisch eine Menge an Schmuckformen
und Stilrichtungen entwickelt. Hierbei wird meist die Anordnung der
Balken zu Dekorationszwecken genutzt. Außerdem findet eine Bemalung der
Hölzer statt, sowie Schnitzereien, die jedem Haus ein individuelles
Aussehen verleihen.
Geschichte des Fachwerkbaus:
Fachwerkhäuser, wie wir sie heute kennen, tauchen zum ersten mal im
frühen Mittelalter (12. Jahrhundert) auf.
Diese zuerst sehr primitiven Gebilde entwickelten sich im Laufe der Zeit
zu immer größeren und schöneren Häusern. Besonders Fachwerkhäuser, die
uns aus dem 18 Jahrhundert und später erhalten geblieben sind, bestechen
durch Ihre schmuckartige Gestaltung.
Die Verbreitung des
Fachwerkhauses:
1.Deutschland
2.Schweiz
3.Österreich
4.Frankreich
5.England
6.Polen
Buchtipp:
Fachwerkhäuser restaurieren, sanieren, modernisieren" Materialien und
Verfahren für eine dauerhafte Instandsetzung (Gebundene Ausgabe -
Dezember 2008),
ISBN-13: 978-3816775096
Das Buch ist sehr
praxisnah und gibt wertvolle Ratschläge wie ein Fachwerkhaus restauriert
werden kann, ohne das die historische Bausubstanz in Mitleidenschaft
gezogen wird.
Außerdem werden die Besonderheiten eines Fachwerkhauses bei der
Restaurierung behandelt. Wolfgang Lenze gibt Tipps zur Fehlervermeidung
bei der Wartung, Renovierung und der Instandsetzung. Weiterhin werden
Konstruktionen und Materialien genannt die verwendet werden können.
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